bauSICHERHEIT - Baubranche aktuell

Gesundheit

 

Deb-Stoko | 28. Februar 2018

Männer, cremt euch ein!

Männer scheinen mit ihrer Gesundheit vielfach sorgloser umzugehen, als Frauen das tun. Während die Mehrheit der Frauen mindestens einmal täglich zu Hautpflegeprodukten greift, tun das nur ein Viertel aller Männer. Vor allem im Hinblick auf Berufsgruppen, deren Haut besonderen Belastungen ­ausgesetzt ist, ist das ein ­alarmierendes Ergebnis. »Männer, cremt euch ein!«, appelliert denn auch Dr. Wolfgang Röcher, Scientific Communication Manager bei Deb, einem der führenden Hersteller für ­beruflichen Hautschutz.

Emanzipation hin oder her: Im Bereich Gesundheit und Gesundheits­vorsorge hängt
das »starke Geschlecht« auch heute noch deutlich hinterher.

Bei der Arbeit auf dem Bau lässt es sich nicht vermeiden, dass die Haut – trotz Schutzhandschuhen – mit belastenden Stoffen in Verbindung kommt. Kalk, Zement oder Putz lassen sich zwar mit Wasser wieder gut entfernen, beeinflussen den Feuchtigkeits- und Fettgehalt der Haut allerdings deutlich. Zusätzliche Arbeitsstoffe wie Bitumen, Teer, Fett oder Dichtungsmassen schädigen die Hautoberfläche und können bei unzureichendem Schutz Hautkrankheiten auslösen. Der Hautschutz kann das gesetzlich vorgeschriebene Tragen von Handschuhen nicht ersetzen, wohl aber ergänzen. Deb bietet für diese Einsatzbereiche Individualverpackungen, Tuben und Reinigungsprodukte, die ohne Wasser anwendbar sind.
Oft unterschätzt wird bei der Berufsgruppe der »Outdoor Worker« auch die UV-Strahlung. Grundsätzlich zeigen Untersuchungen, dass Männer seltener zu einem ausreichenden UV-Schutz greifen. Vor allem im Frühling, wenn die Temperaturen die starke UV-Strahlung noch nicht vermuten lassen, ist die dauerhafte Sonneneinstrahlung gefährlich. Im Jahr 2015 wurde der helle Hautkrebs deshalb in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen.

Drei Momente für eine gesunde Haut
Die »Drei Momente des Hautschutzes« sind ein praktischer universeller Standard, der von einem Gremium aus Dermatologen geschaffen wurde, um den Hautschutz praktisch im Arbeitsalltag zu verankern. »Hautschutz sollte für Bauarbeiter sein, wie das tägliche Zähneputzen«, erklärt Röcher. Vor der Arbeit gelte es, die Haut vor den potenziellen Gefahren mit einem geeigneten Schutz zu versehen. Neben einem Schutz vor den möglicherweise belastenden Stoffen gehöre ab März für Outdoor Worker immer auch ein ausreichender UV-Schutz dazu. »Auf Basis der Gefährdungen wird für jeden Arbeitsplatz ein Hautschutzplan erstellt. Dort sind die passenden Schutzprodukte aufgeführt.«
Bei der Arbeit kommt das passende Reinigungsprodukt zur Anwendung. Wichtig ist, dass nach dem Händewaschen der Schutz der Haut erneuert werden muss. Vor allem für Bauarbeiter empfiehlt es sich, den passenden Hautschutz immer bei sich zu tragen. Nach der Arbeit gilt es die Haut mit einer geeigneten Pflege bei der Regeneration zu unterstützen, um die Hautgesundheit zu erhalten.«

 


»Hautschutz sollte für Bau­arbeiter sein wie das tägliche Zähneputzen.«
Dr. Wolfgang Röcher, Scientific Communication Manager bei Deb