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Gesundheit

 

Peter Greven Physioderm | 7. Oktober 2017

Hautschutz für besonders gefährdete ­Berufsgruppen

Die Euskirchener Hautschutzspezialisten von Peter Greven Physioderm (PGP) präsentieren auf der A+A Neuigkeiten in puncto Hautschutz. Der UV-Schutz ist eines der großen Themen der Euskirchener Experten in Düsseldorf. Ein weiteres Thema am Messestand ist die ­Nach­haltigkeit, die auch im beruflichen Hautschutz zunehmend an Bedeutung gewinnt.

PGP bietet individuelle UV-Schutzmöglichkeiten für verschiedene Berufsgruppen. Kürzlich wurde das Unternehmen als erster Hersteller von Hautschutzprodukten überhaupt mit dem renommierten Umweltzeichen »Blauer Engel« ausgezeichnet. © Peter Greven Physioderm

PGP stellt an seinem Messestand auf der A+A Lösungen für besonders gefährdete Berufsgruppen vor. Die Euskirchener haben das nach eigenen Angaben umfangreichste UV-Schutzprogramm der Branche und bieten daher individuelle Schutzmöglichkeiten – auch gegen den weißen Hautkrebs, dessen Prävention zunehmende Bedeutung beikommt, seit er auch als Berufskrankheit anerkannt ist. Die parfümfreie Sonnenschutzcreme »Physio UV 30 Sun« ist extra wasserfest und muss somit nicht gleich wieder neu aufgetragen werden, wenn der Anwender schwitzt. Für Berufstätige wie etwa Dachdecker, die der Sonnenstrahlung noch stärker ausgesetzt sind, eignet sich das ebenfalls wasserfeste und parfümfreie »Physio UV 50«-Spray oder die extra ­wasserfeste Creme »Physio UV 50 Plus«, die nachgewiesenermaßen auch vor schädlichen UV-C-Strahlen schützt und daher auch bei Schweißarbeiten empfohlen wird.

Nachhaltige Hautschutzprodukte

Nachhaltigkeit ist längst auch im beruflichen Hautschutz ein großes Thema. Als nächstes großes Projekt ist PGP derzeit dabei, in vielen Produkten Mikroplastik als Reibemittel auszutauschen. Die Kunststoff-Partikel werden in Grobhandreinigungsmitteln eingesetzt, um den Schmutz mechanisch zu lösen. Stattdessen wird künftig Olivenkernmehl verwendet. Dieses ist ein Nebenprodukt, das im Sinne der Nachhaltigkeit effizient genutzt wird. Zudem ist es als Rohstoff in großem Maße verfügbar und kann die Mikroplastik-Partikel deswegen verlässlich ersetzen. Die CO₂-Bilanz des Olivenkernmehls ist ein weiterer Vorteil. Anders als bei anderen alternativen Bioreibekörpern wie etwa Walnussschalenmehl, sind nämlich keine allzu langen Transportwege vonnöten. Während die Walnüsse größtenteils in Kalifornien angebaut und gemahlen werden, stammen die Oliven meist aus Südeuropa und den Maghreb-Staaten. Das spart Emissionen beim Transport. Der wichtigste Vorteil im Vergleich zu den anderen Alternativen ist die biologische Abbaubarkeit.
PGP arbeitet mit Forschungsinstituten zusammen. So wurde zuletzt eine leistungsstarke und zugleich hautverträgliche Tensid-Mischung zur Hautreinigung entwickelt. Die Neuentwicklung will den vielen Beschäftigten, die auf Grund von häufigem Händewaschen starken Hautbelastungen ausgesetzt sind, das Leben erleichtern und feiert auf der A+A Premiere.